Unsere Mitglieder

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Was gefällt dir am Sportschießen besonders?

Was macht Sportschießen für dich aus?

Was gefällt dir an unserem Verein?

Was war dein bisher größter Erfolg?

Worauf bist du besonders stolz?

Was wünschst du dir für die Zukunft?

Wir haben gefragt -
unsere Mitglieder haben geantwortet.

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Lena, 18 Jahre:

"Sportschießen sieht im ersten Moment wohl nicht wie der typische "Sport" aus. Aber: Wenn man es richtig macht, verlangt es einem viel mehr ab, als man denkt. Es ist eine Sportart, die viele unterschiedliche Bereiche, wie Konzentration, Koordination, Selbstdisziplin und Ehrgeiz abverlangt. Man hat außerdem immer die Möglichkeit, sich nochmals zu verbessern und an seiner Technik zu feilen. Wie bei einer Einzelsportart ist man beim Schießen immer selbst für sein eigenes Ergebnis verantwortlich.  Trotzdem ist es in gewisser Weise auch eine Mannschaftssportart, da es wichtig ist, am Ende als Team zu agieren. Mein Lieblingswettkampf ist die Jugendrunde. Ich mag es besonders, mit den Jungs und Mädels aus unserer Jugend in derselben Mannschaft zu sein. Wir sind eine coole Gruppe, die sich auch außerhalb des Trainings gut versteht. Wir sind alle sehr leistungsorientiert und zielstrebig und motivieren uns dadurch sehr gut gegenseitig. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass unsere Jugend und unser Verein an mehr Zuwachs gewinnt. Und natürlich dass wir bald wieder gemeinsam trainieren können und an Wettkämpfen teilnehmen können."

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Melanie, 16 Jahre:

"Es macht einfach Spaß, sein Hobby bzw. seine Interessen mit anderen zu teilen, sich miteinander auszutauschen und voneinander zu lernen. Außerdem ist Schießen nicht so einfach, wie es sich manchmal anhört. Man muss nicht nur eine Waffe im Anschlag halten und schießen, sondern noch viel mehr beachten. Am Sportschießen gefällt mir, dass es ein Sport der Selbstbeherrschung und zugleich Konzentration ist. Man lernt bei einem Wettkampf trotz der Aufregung ruhig zu bleiben und sich zu konzentrieren.  Es wird die Resistenz gegenüber Druck und Erwartungen gefördert. Davon profitiere ich auch im Alltag. Außerdem ist man gezwungen, sich intensiv mit sich selbst zu beschäftigen und auf alle Signale seines Körpers zu hören. Denn selbst die kleinste Veränderung an seinem Anschlag kann große Auswirkungen auf die Scheibe haben. Die richtige Selbsteinschätzung, Perfektion an seiner Technik und vielen anderen Faktoren erfordern regelmäßiges Training und viel Erfahrung. Das Sportschießen macht aus, dass der Sport in allen Generationen vertreten ist. Das Interesse am Sportschießen kann man sowohl mit Alt als auch mit Jung teilen. In kaum einer anderen Sportart können verschiedene Generationen in der gleichen Mannschaft starten."

Laurin, 17 Jahre:

"Mir ist das Vereinsleben sehr wichtig. Hier im Schützenverein freue ich mich immer besonders auf die gemeinsamen Aktionen, die wir außerhalb der Trainingsstunden unternehmen. Und unter normalen Umständen haben wir immer einmal monatlich eine coole Jugendaktion unternommen. Mal waren es lustige Spieleabende, mal ein actionreicher Besuch im Europa-Park, mal ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt: Immer eine tolle Abwechslung zum Training und eine perfekte Gelegenheit, sich gegenseitig besser kennenzulernen. Das festigt unseren Zusammenhalt dann auch im Sport.  Im Schießsport selbst kommt es für mich besonders auf die Konzentration an und darauf, den Fokus auf ein ganz bestimmtes Ziel zu legen - im wahrsten Sinne des Wortes. Unsere Trainerin legt viel Wert auf ein abwechslungsreiches Training, in welchem neben dem  Schießen auch Theorie, Ausdauer, und Koordinationstraining einen hohen Stellenwert tragen. Dank dessen bin ich stolz darauf zu sagen: Ich kann schießen.  Wenn wir endlich wieder trainieren dürfen, will ich aber unbedingt anfangen, auch Pistole zu trainieren. Das wird dann wieder eine ganz neue Herausforderung, die ich aber ganz bestimmt meistern werde."

Kim, 18 Jahre:

"Ich habe mit 13 Jahren mit dem Schießsport angefangen. Die Wettkämpfe in der Jugendrunde, die unser Schützenkreis veranstaltet, machen mir immer am meisten Spaß. Auf Kreisebene haben wir gute Chancen, ganz vorne mitzumischen und unsere Gegner sind im etwa gleichen Alter wie wir. Mein bisher größter Erfolg ist der Titel zur Bezirksjugendkönigin 2018. Besonders stolz bin ich aber auch auf meine eigene neue Ausrüstung und mein eigenes Gewehr. In unserem Verein gefällt mir gut, dass wir eine starke Jugend haben. Die Gemeinschaft in der Jugend ist bei uns etwas ganz besonderes. Ich freue mich jetzt schon auf unser Training und hoffe, dass es bald wieder losgehen kann. Bei uns geht es eben nicht nur um stumpfes schießen, sondern wir lernen auch viel Theorie, die uns dann leistungstechnisch weiterbringt. Daher finde ich es toll, dass wir die jetzige Zeit für Onlinetraining nutzen.

Mein Wunsch für die Zukunft ist aber, dass ich auch nach der Corona-Zwangspause durch regelmäßiges praktisches Training ganz schnell wieder an mein altes Ergebnis anknüpfen kann."

Loreen, 16 Jahre:

"Ich bin erst im Sommer 2018 zum Schießsport gekommen. Ich habe es auf einem Waldfest ausprobiert und auf Anhieb Gefallen daran gefunden. Im Training habe ich dann natürlich vieles dazugelernt und konnte mich sehr schnell verbessern. So habe ich es sogar schon ein Jahr später auf die Deutschen Meisterschaften in meiner Altersgruppe geschafft. Das Wochenende in München, wo die Meisterschaft stattgefunden hat, war eine ganz besondere Erfahrung für mich und motiviert mich umso mehr, es wieder dorthin zu schaffen. Dazu ist regelmäßiges Training, Ehrgeiz, Fleiß und Motivation notwendig. Für Sportschützen ist es oft schwierig (aber sehr wichtig) sich bereits ab "kleineren" Erfolgen zu freuen. Jede erzielte 10 und jedes gute Wettkampfergebnis zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Für die Zukunft wünsche ich mir, meine Ziele zu erreichen und weitere Erfolge feiern zu können."

Lisa, 21 Jahre:

"Ich bin bereits seit 9 Jahren im Verein.  Auch wenn ich altersentsprechend nicht mehr zur "Jugend" gehöre, nehme ich wie bisher regelmäßig am Jugendtraining teil. Denn wir sind eine echt coole Truppe, das möchte ich nicht missen. Und unser Training macht nicht nur Spaß, sondern fördert auch gezielt die Fähigkeiten, die wir (nicht nur) für das Schießen benötigen.  Meine Lieblingsdisziplin ist liegend und Mannschaftswettkämpfe finde ich besonders gut, da man dabei - trotz dass es sich in erster Linie um eine Einzelsportart handelt - ein Mannschafts- und Gruppengefühl entwickelt. Sportschießen bedeutet für mich Gemeinschaft, Konzentration und Ehrgeiz. Ich kenne kaum eine andere Sportart, in der man so sehr auf seine Konzentration setzen muss und in welcher man gleichzeitig so gut gedanklich runter kommen kann. Vor allem nach einem stressigen Arbeitstag weiß ich das sehr zu schätzen. Ich wünsche mir für die Zukunft , dass wir wieder ein normales Training und normale Wettkämpfe  durchführen können, ohne große Einschränkungen zu haben."

Jens, 25 Jahre:

"Was mir am Sportschießen gefällt? Ganz einfach: In welcher anderen Sportart wird das Zusammenspiel von Konzentration, Ausdauer, Kraft und Koordination so zur Perfektion vereint? Das Fokussieren auf den Moment. Du bereitest jeden Schuss von neuem vor und versuchst ihn perfekt zu machen. Und das über einen kompletten Wettkampf von 40 Schuss. Rundenwettkämpfe im Ligamodus bringen da noch zusätzlichen Druck und damit die nötige Spannung dazu.

Unser Verein zeichnet sich vor allem durch die Unterstützung und Bereitstellung der erforderlichen Ausrüstung aus. So wird bei  uns ein eher finanziell anspruchsvoller Sport für jeden problemlos ermöglicht. Das ist meines Erachtens nahezu einzigartig in unserem Bezirk. Nicht nur der Einstieg in die Sportart wird dadurch vom Verein unterstützt, sondern es wird auch die Möglichkeit gegeben, den Sport professionell auszuüben.

Für die Zukunft wünsche ich mir natürlich mehr Zeit fürs Training: Sowohl fürs Schießen, als auch fürs Techniktraining. Denn ich will meinem  Motto weiterhin treu bleiben: Eine 9,9 ist nicht genug!"

Markus, 61 Jahre:

"Zum Schützenverein bin ich über meinen Vater gekommen, der auch schon diesen Sport ausübte. Mit der ganzen Familie haben wir damals schon im Verein mitgeholfen und waren bei Festen und Ausflügen dabei. Seit 1974 bin ich auch selbst Mitglied und ein aktiver Schütze - bis heute. Für mich bedeutet Sportschießen vor allem Ruhe, Konzentration, Körperbeherrschung, mentale Stärke und Verantwortung. Und was natürlich auch noch ein gewaltiger Pluspunkt ist: Man kann den Sport vom Alter unabhängig sein ganzes Leben lang ausüben.

Ich habe früher schon immer gerne den Dreistellungskampf mit dem Kleinkaliber oder Luftgewehr im Ligamodus geschossen. Inzwischen habe ich aber dazu gewechselt, aufgelegt zu schießen. Das vereinfacht das Schießen zwar, die Konkurrenz ist aber unglaublich stark. Dennoch habe ich es hier zu einem meiner größten sportlichen Erfolge gebracht: Zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften in Hannover 2015 und 2017 (Disziplin KK50m Auflage). Das Besondere an unserem Sport ist, dass man für seine Leistung und sein Ergebnis ausschließlich selbst verantwortlich ist. Dadurch sind solche Erfolge umso motivierender.

In unserem Verein steht das sportliche Schießen im Vordergrund , aber auch das Beisammensein und das gemeinsame Anpacken für den Verein  hat für jeden von uns einen hohen Stellenwert. Als Vorsitzender bin ich in nahezu alle Aufgaben, die im Verein anfallen, involviert. Außerdem bin ich Anlaufstelle für alle unsere Mitglieder. Ich möchte als gutes Beispiel vorangehen, damit der Verein  mit all seinen Mitgliedern mit einer positiven und offenen Einstellung in die Zukunft gehen kann."

Franziska, 28 Jahre:

"Die Eigenschaften des Schießsportes sind schwer in Worte zu fassen. Den besonderen Reiz erkennt man meiner Meinung nach erst dann, wenn man selbst einmal geschossen hat.

Ich denke, jeder muss es zuerst ausprobieren, um sich danach ein Urteil über die Sportart bilden zu können. Und ich habe schon immer gerne Anfängern und Interessierten mein Wissen weiter gegeben. Aus diesem Grund habe ich mich vor 9 Jahren dazu entschlossen, mehr Verantwortung im Verein zu übernehmen. Ich wollte die Zukunft des Vereins selbst mitgestalten, den Nachwuchs fördern. Ich wollte selbst anpacken, statt nur meckern - und seither bin ich Jungendtrainerin. Ich bin an meinen Aufgaben sehr gewachsen und auch meine Ansprüche an mich selbst haben sich stetig weiterentwickelt. Das Training soll nicht nur Spaß machen, sondern auch jeden einzelnen Schützen in seiner Leistung verbessern. Es soll motivieren, Abwechslung bieten, umfassend informieren und die Jungschützen auf anstehende Wettkämpfe vorbereiten.

Bei den Wettkämpfen fiebere ich natürlich immer mit meinen "Schützlingen" mit. Wenn sie gewinnen, gewinne ich automatisch mit. Wenn sie die Leistung abrufen können, die ich ihnen beigebracht habe, haben wir alles richtig gemacht. Es macht mich unheimlich stolz, wenn sie ihre Ziele erreichen."

Leo, 18 Jahre:

"Für mich ist Sportschießen Konzentration. Die sportliche Anstrengung dabei wird sehr schnell unterschätzt, weil sie von außen kaum sichtbar ist. Aber genau das, was man von außen nicht sehen kann, macht den Schießsport für mich so reizvoll. Durch die Herausforderung, jedes Mal aufs Neue über sich selbst herauszuwachsen, wird der Sport auch nie langweilig. Ich bin nun schon seit 2016 Mitglied der Schützengesellschaft Schramberg. Meine Lieblingsdisziplin ist Luftgewehr und ich trete damit auch regelmäßig zu Wettkämpfen an. In der Winterrunde unterstütze ich meine Mannschaft in der Kreisliga. Aber es gibt noch viel mehr Wettkämpfe. Ich freue mich jetzt schon darauf, in Ruit bei Stuttgart am Schießstand der Sportschule bei den Landesmeisterschaften anzutreten. Auch neben dem Sport unterstütze ich meinen Verein gerne bei Arbeitsdiensten zum Erhalt der Sportanlagen oder beim Waldfest. Und wenn es mal nicht ums Schießen oder ums Arbeiten geht, sind unsere gemeinsamen Ausflüge auch immer ein ganz besonderes Highlight gewesen."

Christian, 37 Jahre:

"Ich bin ein Quereinsteiger und bin erst 2011 zum Schießsport gekommen. Hauptsächlich schieße ich Luftgewehr, aber ab und zu trainiere ich auch Luftpistole. So kann ich ganz nach Lust und Laune mein Sportgerät wählen und die Sportart bleibt immer abwechslungsreich. Beim Schießen gibt es dann nur noch mich und den Weg zur 10 - oder auch knapp daneben.  Es geht mir dabei nicht um den Leistungsdruck - ich schieße gerne, um mich auf meine Konzentration zu fokussieren, die Hektik und das ganze Drumherum auszublenden.  Da kommen mir die Wettkämpfe in der "Liga sorgenfrei", wie wir sie nennen, ganz gelegen. Hier kommen nur die besten drei Schützen in die Mannschaftswertung, die restlichen sind Streichergebnisse.  Doch ich kann natürlich auch mal gewinnen, nicht nur beim Königsschießen, bei dem ich 2013 gleich doppelt zum Schützenkönig gekürt wurde (KK 100m und LG Auflage).

Ich bin stolz darauf, ein Hobby gefunden zu haben, das ich auch alleine durchführen kann und auf niemand anderen angewiesen sein muss. Aber neben der sportlichen Betätigung gefällt mir auch, dass wir sehr viele motivierte und engagierte Mitglieder haben. Nur so kann ein gesundes Vereinsleben funktionieren. Ich selbst habe zwar kein Ehrenamt inne, allerdings hilft man natürlich immer mit, wo man kann. Mir ist es wichtig, dass die Vereine und das Vereinsleben nicht aussterben. Weil gerade das das soziale Geschehen unserer Stadt ausmacht. Wenn bunt weg ist, gibt es nur noch schwarz und weiß und das wäre wirklich zu schade."

Matthias, 25 Jahre

"2007 bin ich durch das Ferienprogramm Mini-Schramberg zum Schießsport gekommen. Ich schieße Luftgewehr, KK liegend 50m und bei Gelegenheit auch KK 3-Stellung. In meiner Zeit als Jungschütze haben wir auch schon mit der Disziplin Armbrust an den Meisterschaften teilgenommen und haben uns damit sogar für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Woran ich mich aber auch gerne zurück erinnere, ist der Gewinn der Meisterschaft der Luftgewehrrunde.  Gerade der Ligamodus hat es mir sehr angetan, bei dem eine ganz andere Anspannung  entsteht als sonst. Am Sportschießen gefällt mir besonders die Perfektion, in welcher die einzelnen Bewegungsabläufe erfolgen  müssen. Man muss punktgenau fokussiert und konzentriert sein, um gute Ergebnisse erzielen zu können. Dies ist meiner Meinung nach nahezu einzigartig im Sport. Ich bin sehr stolz auf die Entwicklung, die unser Verein in den letzten Jahren gemacht hat. Speziell die neue Luftgewehrhalle und die Jugendarbeit stimmen mich positiv. Durch meine Mitarbeit im Ausschuss kann ich unser Vereinsleben aktiv mitgestalten und den Ehrenämtern möglichst viel beisteuern.  An unserem Verein gefällt mir aber auch die Zusammenarbeit und das Miteinander von Jung und Alt. Ganz egal, ob es dabei um Arbeitsdienste geht oder um die Planung und Durchführung von diversen Veranstaltungen, die zu unserem Vereinsjahr genauso dazugehören, wie der sportliche Teil."